Ausflug nach Las Vegas

Last modified date

Comments: 0

Dieses Jahr machten wir einen kurzen Ausflug nach Las Vegas. Die Arbeit war fertig, das Personal eingewiesen und wir konnten es uns leisten Dinge zu sehen, zu denen wir vor 13 Jahren nicht so richtig Zeit hatten, aber noch einmal sehen wollten. Nachdem wir die Rocky Mountains überflogen hatten, setzte die Maschine auch schon zum Landeanflug an, wenn wir man nicht schon dabei waren. Unsere erste Tour ging in den älteren Bereich von Las Vegas. Wir selbst waren im jüngeren Bereich am Strip untergebracht. In einem Hotel, das es inzwischen schon gar nicht mehr gibt.

Gleich nach unserer Abreise ist dieses abgerissen worden. Wir hoffen nicht wegen uns. Den nächsten Tag schon ging es zum Hoover Damm. Was wir bis dahin nicht wussten, ist das die Grenze zwischen Nevada und Arizona genau in der Mitte des Staudamms verläuft. Das war schon ein interessanter Anblick, der Damm und auf der anderen Seite, wo das Wasser dann verschwindet.

Wie alles hier in USA wird natürlich auch alles entsprechend vermarktet. Es war schon imposant dieses Bauwerk. Nützte aber nichts wir mussten wieder zurück. Das war auch gut so, dann sahen wir noch einige Gebäude bei Tageslicht. Überhaupt war dieses Las Vegas bei Tageslicht für uns nicht so schön wie am Abend. Es ist nicht besonders dreckig, aber die ganze Atmosphäre ist einfach am Abend eine ganz andere. Wir machten das Beste daraus und waren in so manchem Spielcasino. Wir hielten uns an unser gesetztes Limit und gingen nach unserem Aufenthalt mit einem Gewinn von 100.-$ wieder zurück.

Aber jetzt erst einmal zu den Sachen, die wir noch erlebten. Der Gang durch die vielen Hotels war ganz schön anstrengend, irgendwie aber auch sehr interessant. So gab es im Luxor z.B. eine Nil River Tour für 4.-$. War schön mal mitgemacht zu haben, mehr aber auch nicht. So hatte jedes Hotel so sein Highlight.


Am nächsten Tag, unser Auto wollte schließlich auch was von Urlaub haben, zog es uns in Richtung Death Valley. Nach etwa zwei Stunden schlossen wir erst einmal das Dach. Es ist zwar schön mit so einem Auto unterwegs zu sein, aber die Sonne und die brannte hier in diesem Tal unbarmherzig von oben herab, war eine kleine schattige Abkühlung gar nicht so schlecht. Die Temperatur in diesem Tal lag etwas über der 45°C Marke. Zudem liegt das Tal 190 Fuß unter dem Meeresspiegel, das sind nicht ganz sechzig Meter. Mal ganz ehrlich, so richtig viel Leben war hier nicht. Selbst das war uns nicht zu viel. Wir wollten uns das wenigstens einmal angesehen zu haben. Reichlich trinken musste man hier schon. In der Wüste gerieten wir ordentlich ins Schwitzen. Das wiederum kühlte den Körper, ich will nicht sagen ordentlich runter, aber auf eine angenehme Temperatur herab. Auf Dauer hier wohnen, das ist vermutlich nichts für uns. Sogar die Tiere, die hier lebten, schienen den Schatten oder die Nachttemperaturen zu genießen. Wir sahen in dieser Umgebung jedenfalls kein einziges wildes Tier.

So zog es uns wieder in die wohl temperierten Spielpaläste nach Las Vegas. Die Temperaturen waren inzwischen auf ein erträgliches Niveau gesunken und wir konnten nochmals, dieses Mal allerdings durch ein paar Casinos bummeln. Nach der brütenden Hitze eine richtige Wohltat. Man musste nur aufpassen, dass man sich nicht erkältete bei diesen Temperaturschwankungen. Nach 5 Tagen ging es wieder zurück. Es war eine ganz wunderbare Sache diese Stadt und seine Umgebung mal hautnah zu erleben. Ein letzter Blick zurück und schon waren wir unterwegs.

Gerd

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post comment

error: This feature is not supported due to content protection.