Sommertour 3/4 Las Vegas – Los Angeles – San Francisco

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Am Spätnachmittag trafen wir in Las Vegas ein. Leider an einem Sonntag. Bedingt dadurch war in den großen Hotels kein Zimmer frei. Wir machten das Beste daraus und wurden in einem Motel 8 fündig. Auch nicht schlecht. Nach dem Auspacken und einer kleinen Runde im Hotel eigenen Pool, ging es noch zum Hoover Damm. Unser Zeitmanagement war etwas unglücklich, denn wir kamen in der Abenddämmerung dort an. Trotzdem konnte man die riesigen Ausmaße gut erahnen. Am Abend sind wir dann in den Bereich der Stadt, in dem unserer Meinung nach am meisten los ist. Das traf auch zu. Leider durften wir mit Kindern nirgendwo so richtig hinein. Das war auf eine gewisse Art schade, ermöglichte aber die Aussicht auf einen weiteren Besuch dieser Stadt.

Deshalb ging es bereits den nächsten Tag schon weiter in den Bereich Los Angeles. Vor dem Grenzübertritt nach Kalifornien mussten wir noch schnell alle Früchte, die wir so mithatten, aufessen, denn die Einfuhr zum Beispiel auch von Obst war strengstens untersagt. Wir wollten nicht ausprobieren was passieren würde, wenn wir damit erwischt werden. In LA ging es erst einmal an den Strand, bevor wir unsere Sachen ins Hotel brachten. Am Wasser hatten wir genügend Zeit um uns von den bisherigen Reisestrapazen, obwohl wir diese nicht so empfanden, zu erholen. Am nächsten Tag ging es nach San Diego. Sea World war das angestrebte Ziel. Die Kinder wollten dort unbedingt hin. Es war ja auch gar nicht so schlecht. Allerdings wurden schon im Laufe des Tages Gespräche darüber geführt, warum diese Tiere denn nicht besser in der freien Wildbahn leben sollten. Man könnte jetzt sagen Ziel erreicht. Aber dazu benötigt man natürlich mehr als nur eine kleine Stimme. Der Besuch der Orcas hatte den großen Vorteil, falls man an der richtigen Position stand, in den Genuss einer kurzfristigen Abkühlung zu kommen.

Noch den gleichen Tag ging es zurück nach LA. Denn für die nächsten Tage sollte es für die Kinder reichlich zu erleben geben. Zunächst Disney Land (72$) und den nächsten Tag in die Universal Studios (88$). Zwischen diesen beiden Parks noch übernachten und Auto in die Werkstatt. (Wasserverlust). Sollte 3 Stunden dauern. Nach der Zeit, welche wir in Robinsons Mall verbrachten, zurück zur Werkstatt. Auto war fertig, Wasserpumpe ersetzt, 368.- $. In Disneyland gehörte natürlich auch ein Autogramm der Hauptperson des Vergnügungsparks zu den wichtigen Dingen, die unbedingt erledigt werden mussten. Für die Kinder sicher eine großartige Sache. Am nächsten Tag ging es dann in die bereits erwähnten Filmstudios. Neben dem weißen Hai gab es noch allerlei interessante Sachen aus diversen Filmen. Das waren zwei kurzweilige Tage, die besonders für die Kinder ein Highlight des Trips waren. Für mich bleibt in Erinnerung das wir dort gemeinsam Spaß hatten. Besonders aber blieb die Anfahrt zu den Universal Studios in besonderem Maße in meiner Erinnerung haften. Wir befuhren eine sechsspurige Straße auf der linksten Fahrspur. Plötzlich der Hinweis auf die Studios in etwa 100 m. Das hieß alle Spuren kreuzen in möglichst kurzer Zeit. Das war eine Herausforderung, die den Adrenalin Ausstoß auf bisher unerkannte höhen trieb. Aber alles gut gegangen.

Noch am gleichen Tag sind wir nach San Francisco aufgebrochen. Endlich hat uns die Natur wieder. Das Baden im Pazifik war nicht unbedingt eine Wohltat. Das Wasser war empfindlich kühl. Dank der Strömung, die durch den Wind herrschte, war es auch nicht ratsam den Boden unter den Füßen zu verlieren. Jedenfalls war das ein interessanter Tag, den wir an einer herrlichen Küste verbringen durften. Wenn auch der Wind etwas kühl war, so gab es ja immer noch Bekleidung, die man sich überwerfen konnte. Die Abenddämmerung war schon im Anmarsch und wir trafen in San Francisco ein. Wir mussten am Pier 39 vorbei, da unser Quartier in Oakland war. Das war kein großes Hindernis, denn die beiden Städte waren mit zwei Brücken miteinander verbunden.

Den nächsten Morgen sind wir gleich wieder rübergefahren. Das Wetter war schön, aber der kalte Wind des Pazifiks sorgte dafür, dass wir uns etwas wärmere Sachen angezogen haben. Von der Innenstadt aus hatte man einen herrlichen Blick in alle möglichen Richtungen. So konnten wir, wenigstens Alcatraz, die Gefängnisinsel sehen. Besuchen ging nicht, da die Überfahrten bereits ausgebucht waren. Da wir nicht genau wussten, wann wir in SF sind, konnten wir leider auch nicht vorher buchen. So beschränkten wir uns auf den Besuch der Innenstadt und einer Schifffahrt durch die Bucht. Aber die Dinge, die wir sahen, waren interessant genug. So die Lombard Street, in der sich die Fahrzeuge die Straße hinunterschlängelten. Ein toller Anblick, wenn man dort nicht wohnte, sondern nur Besucher war. Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit der legendären Cable Car.

Dabei ist kaum klar was schöner an der Sache war: die Fahrt selber oder wie man an den Endpunkten der Bahn sehen konnte, wie die Wagen gedreht wurden, um dann in die andere Richtung weiterzufahren. Wir waren sehr viel zu Fuß in der Stadt, da bemerkte man erst so richtig wie hügelig die Stadt doch ist. Da musste man schon ordentlich aufpassen, dass man beim Aussteigen aus dem Fahrzeug nicht gleich vom Sitz rutscht. Während der Schifffahrt waren die Golden Gate und die Oakland Bridge gleichermaßen interessant. Die zweite wegen der Fahrspuren die Übereinander lagen. Nach diesen herrlichen Tagen ein wehmütiger Blick zurück auf die Golden Gate Bridge. Diese Stadt werden wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch einmal besuchen.

Gerd

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