Pfingsten in die Black Hills

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Früh morgens, nach einer traumlosen und etwas unruhigen Nacht, sind wir losgefahren. Unser zweites Versprechen den Kindern gegenüber einzulösen. Wir haben den 20. Mai und es geht in die Black Hills. Bereits der Sonnenaufgang vor der Base war das frühe Aufstehen wert. Kurz hinter der Grenze zu den USA, in Dunseith machten wir unsere Frühstückspause. Frisch gestärkt ging es weiter Richtung Süden. Die Landschaft war, abgesehen von ein paar Hügeln, eher eintönig. Aber das kannten wir ja bereits von unserer letzten Tour in diese Richtung. Auf Anhieb fanden wir das Hotel, in dem wir die kommenden Tage verbringen wollten. Das Bavarian Inn hatte sich keineswegs, auf jeden Fall nicht merklich, verändert.

Noch am Abend sind wir nach Custer. Die Stadt, für die wir vor zehn Jahren, wenig Zeit hatten. Am nächsten Tag zunächst Crazy Horse. Etwas überteuert und in den letzten zehn Jahren hatte sich nichts getan. Na ja, es zählt ja auch schon der gute Wille etwas zu tun. Aber so wenig hätten wir nicht erwartet. Mit ein wenig Fantasie konnte man schon Teile vom Gesicht erkennen. Der Pferdekopf dagegen war bisher nur, wie bereits vor zehn Jahren, nur aufgemalt.

Also ging es weiter zum Mount Rushmore. Hier hatte sich definitiv nichts geändert, aber das Monument ist ja auch seit Jahren fertig.

Nachdem wir Bear Country auslassen mussten, war noch geschlossen, sind wir weiter zu Reptil Garden. Allerdings, bei schlechtem Wetter und das hatten wir heute, macht kaum etwas so richtig Spaß. So ging es also gleich weiter in die Badlands, in denen wir wieder viele Stunden verbrachten. Diese karge Landschaft war sogar bei schlechtem Wetter auf eine gewisse Art und Weise schön.

Spät am Abend ging es dann über Pierre, wo wir übernachteten, zurück nach Shilo. Ein kurzer Stopp am Missouri sorgte dabei für etwas Abwechslung. Wenn nicht die vielen Mücken dafür gesorgt hätten, dass wir schnellstmöglich wieder im Auto verschwinden, dann hätten wir sicher eine längere Zeit in der Natur verbracht. Am nächsten Morgen folgten wir dem Missouri noch eine Weile, wobei wir das eine oder andere schöne Bauwerk älterer Bauart betrachten durften. Natürlich kommt es dabei auf den Betrachter an, was dieser als schön empfindet.

In Shilo angekommen wurden wir von einem doppelten Regenbogen empfangen. Na, wenn das kein würdiger Empfang ist. Ein Ausflug oder auch Wochenendtrip der sehr viel Spaß gemacht hat und uns viele neue Dinge, die man hier leider nicht alle aufzählen kann, gezeigt hat. Für die Kinder geht der Alltag in der Schule weiter, nur unterbrochen von der Freizeitgestaltung Baseball. In der gesamten Base finden jede Menge unterschiedliche Unternehmungen statt, die für die Kinder eine Menge Abwechslung bedeuten. Hier kann jeder das machen, wozu er Spaß hat.

Gerd

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