100 Jahre Minnedosa, Rodeo in Oak Lake und Hängebrücke in Souris

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Die wenigen zur Verfügung stehenden freien Tage wollten wir sinnvoll nutzen. Also ging es, wann immer Zeit war in die nähere Umgebung. Manchmal wurde auch während der Dienstzeit einiges geboten. Dazu gehörte auch die Erkundung des Assiniboine River, der sich durch die nähere Umgebung schlängelt, bis er in Winnipeg in den Red River mündet. Neben Anstrengung war auch viel Spaß dabei. Es ergab sich, dass der Ort Minnedosa Anfang Sommer sein hundertjähriges Bestehen feierte. Allein das war doch eine Reise wert.

Etwa 70 km entfernt liegt dieser Ort. Schon hundert Jahre alt. Das ist bezogen auf europäische Zeiten jung. Das sollte dann nach hiesiger Art auch gebührend gewürdigt werden. Zuvor jedoch zu Hause noch eine ordentliche Stärkung, es sollte den Tag über ziemlich warm werden. In Minnedosa angekommen, stellten wir fest das die Stadt ist aufgebaut wie eben viele, oder besser gesagt die meisten Städte in Nordamerika. Wegen der 100 Jahr Feier sind die Red Arrows extra eingeflogen. Das ist eine Kunstflugstaffel der kanadischen Streitkräfte.

Nachdem wir diesen warmen Tag genossen hatten, waren wir froh wieder in der schattigen Wohnung zu sein. Die Tagestemperaturen lagen ziemlich nah an der 40°C Marke. Da musste man schon den Flüssigkeitshaushalt ausgleichen. Als nächstes stand ein Rodeo auf dem Programm. Es gab allerhand Sachen zu sehen die mit der Arbeit in der Prärie in engem Zusammenhang stand. Dazu gehörte neben dem Einfangen von Rindern auch das Zureiten wilder Mustangs. Das sah nach richtig harter Arbeit aus. Wir dagegen hatten große Mühe die vielen Dinge durch den Staub, der um uns herum aufgewirbelt wurde, zu erkennen. Es muss aber sehr viel Gleichgewichtssinn und Feingefühl aufgebracht werden um diese Prüfungen zu bestehen. Kraft und Ausdauer natürlich auch. Wir waren froh diesen Tag hier verbracht zu haben. Der Einblick in das Landleben dieser Gegend war sehr lehrreich.

Die Rückfahrt nach Shilo führte uns, da wir schon mal in dieser Ecke waren, weiter nach Souris. Unterwegs, und zur damaligen Zeit etwas Besonderes: zwei Traktoren aus unterschiedlichen Zeiten. Genug der Bewunderung. Es ging weiter nach Souris. Wir wollten über die längste Hängebrücke der Umgebung schlendern. Es war schon, wer das noch nie gewagt hatte ein Erlebnis. Etwas über 170 m.  Da konnten die Einwohner schon ein wenig stolz sein. Wir konnten mit Ihnen fühlen und gönnten uns dieses Erlebnis.

Gerd

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